Saint-Gobain: SECURIT – eine Konstante beim Sicherheitsglas geht mit der Zeit

b vier Metern über der Verkehrsfläche gelten in Deutschland erhöhte Anforderungen an die ESG-Verglasung. Hans-Sachs-Haus_99817 Photo: rohl fotografie / ©

SECURIT – eine Konstante beim Sicherheitsglas geht mit der Zeit
Das Einscheibensicherheitsglases „SECURIT“ steht seit der Patentanmeldung in den 1930er
Jahren durch Saint-Gobain als Synonym für Sicherheitsglas. Spezialausführungen für
unterschiedlichste Anwendungen sowie Anpassungen an Regelwerke bestimmten seither die
Weiterentwicklungen.

Saint-Gobain blickt mit dem thermisch vorgespannten Glas SECURIT auf eine außergewöhnliche
Tradition und Erfahrung zurück. Mit der Neueinführung des „SECURIT-HF“ reagiert der Hersteller
auf Änderungen in den Baurechtlichen Bestimmungen. SECURIT-HF löst die alte Variante
SECURIT-H ab und schafft für Planer und Anwender die benötigte Sicherheit gemäß den in
Deutschland geltenden Anforderungen an heißgelagertes ESG. Die Nachfrage nach dem
Alarmschutzglas „SECURIT-Alarm“ steigt ständig.

Aus „H“ wird „HF“

„HF“ steht für den sogenannten „Heat-Soak-Test“ (Heißlagerungstest) mit Fremdüberwachung. Der
Hintergrund: Mit Außerkraftsetzung der Bauregelliste des DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik)
gibt es kein baurechtlich eingeführtes Sicherheitsglas ESG-H mehr. Dieses wird gemäß der neuen
Europäischen DIN EN 14179 ersetzt durch „Heißgelagertes thermisch vorgespanntes Kalknatron
Einscheibensicherheitsglas“. Eine Fremdüberwachung des Heißlagerungsprozesses wird hierbei
explizit nicht vorgeschrieben. In Deutschland gelten jedoch für monolithisch verbaute ESG-Gläser,
deren Oberkante 4 Meter über Verkehrsflächen liegen, nach wie vor erhöhte Anforderungen,
insbesondere eine Fremdüberwachung sowie erhöhte Haltezeit der Temperatur von vier statt der
europäisch geforderten zwei Stunden. Mit „SECURIT-HF“ wird dem Planer und Verarbeiter ein Glas
angeboten, das den in Deutschland geltenden erhöhten Anforderungen entspricht.

Ein ESG-Nischenprodukt wird Standard

Neben all den Sonderausführungen wie Verbundgläsern und speziell beschichteten ESG-Scheiben
für zum Beispiel energetische Optimierungen, den konstruktiven Glasbau oder etwa
Innenanwendungen rückt in den letzten Jahren zunehmend das „SECURIT-Alarm“ in den
Vordergrund: Dieses schützt nahezu unsichtbar zuverlässig vor Einbrüchen. Bei der Herstellung wird
dem ESG-Glas über einen Siebdruck eine elektrisch leitende Farbe als Alarmschleife eingebrannt.
Da eine ESG-Scheibe im Schadensfall über ihre gesamte Fläche kleinteilig zerbricht, wird auch die
Alarmschleife zerstört, der Stromfluss unterbrochen und so der Alarm ausgelöst.Das Bruchbild über
die gesamte Fläche ermöglicht die unsichtbare Anordnung der Schleife im Randbereich. Die
Durchsicht der Verglasung wird somit nicht gestört.

Insgesamt bietet die Marke „SECURIT“ für alle geplanten Einbausituationen eine passende sowie
gegebenenfalls auch baurechtlich abgesicherte Lösung, sobald spezielle Sicherheitsanforderungen
gefragt sind. Mit dem aktuellen „SECURIT-HF“ erfüllt Saint-Gobain“ die baurechtlichen
Anforderungen, mit SECURIT-Alarm wird eine „Premium-Lösung“ für den Objektschutz angeboten.

 

 

 

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