Flexibles Abstandhaltersystem für heißes Wüstenklima

CRICURSA setzt Super Spacer® TriSeal™ in Qatar National Library ein

(BU) Insgesamt 5.500 m2 umfasst die wellenförmige Glasfassade der Qatar National Library .

(BU) Insgesamt 5.500 m2 umfasst die wellenförmige Glasfassade der Qatar National Library .
Heinsberg, Mai 2020. CRICURSA Cristales Curvados, SA und Super Spacer® sind seit geraumer Zeit
ein erprobtes Team bei der Produktion gebogener XXL-Isolierglaseinheiten für ikonische Bauwerke
mit einzigartigen Glasfassaden. Auch für die rund 5.500 m2 große Glasfassade der im Jahr 2018
fertiggestellten Qatar National Library in Doha war das Warme Kante Abstandhaltersystem
insbesondere aus energetischen Gründen gesetzt.

Wellenform verleiht Stabilität

Rob Nijsse, Professor für Baustatik und ehemaliger Partner des niederländischen Ingenieurbüros
ABT Arnhem, sowie ABT-Tragwerksberater Ronald Wenting waren beide federführend bei der
Tragwerksplanung für die erste kongeniale Arbeit von Rem Koolhaas und CRICURSA beteiligt: die
Konzerthalle Casa da Música in Porto, deren wellenförmige Glasfassaden im Laufe der letzten 15
Jahre so etwas wie ein Markenzeichen von Stararchitekt Rem Koolhaas und seinem Rotterdamer
Büro OMA Architekten werden sollten.

In ihrem Artikel „Designing and constructing corrugated glass facades“ schreiben Rob Njisse und
Roland Wenting: „Kann die gewünschte Wellenform aus einem Blatt Papier gefaltet werden, kann
die Glasindustrie sie auch herstellen“. Tatsächlich liegt der statische Vorteil einer als Welle
ausgeführten Fassade auf der Hand. Wie ein zur Ziehharmonika gefaltetes Blatt Papier verfügt sie
über wesentlich mehr Steifigkeit als das plane Papier. Doch so nonchalant wie der zitierte Satz auf
den ersten Blick klingt, ist er nicht gemeint. Denn die beiden Tragwerksplaner wissen aus eigener
Erfahrung, dass es weltweit nur eine Handvoll Glasbiegereien gibt, die in der Lage sind, gebogene
XXL-Glasscheiben in der geforderten Qualität, mit den erforderlichen engen Radien und minimalen
Toleranzen zu produzieren.

Neuland betrat das Planungsteam auch mit seiner Lösung, die Glasfassade als lastabtragendes,
aussteifendes Element zu konstruieren. Rem Koolhaas hatte für Porto die Vision von Glasfassaden
ohne Stahl und möglichst ohne störende Pfeiler, Balken, Stahlkabel oder Rahmen. Eine erhebliche
Herausforderung, die am Ende durch CRICURSA, einem der weltweit renommiertesten Hersteller
gebogener Gläser, realisiert wurde. In unmittelbarer Nähe zueinander wellenförmig angeordnete, gebogene XXL-Gläser, die sich gegenseitig stabilisieren und dadurch die einwirkenden Lasten gemeinsam tragen, ermöglichten den Verzicht auf vertikale Rahmen.

Für Doha wird die Wellenform mit engen Radien realisiert

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