Verantwortungsvolle Bauweisen werden zukünftig noch wichtiger

Als Folge der Pandemie könnte sich die Herangehensweise an die Planung und Umsetzung von Bauprojekten sowie die Produktion von entsprechenden Baumaterialien unwiderruflich
verändern: Verantwortungsbewusstes Design wird sich voraussichtlich noch stärker als bisher
an Umweltaspekten orientieren und das vorrangige Ziel von Bauherren und Industrie wird es
sein, Bewohnern bestmöglichen Komfort zu bieten.

Die polnische Baubranche hat in den letzten zwölf Jahren einen regelrechten Aufschwung erlebt:

Die in diesem Zeitraum entstandenen Gebäude entsprechen höchsten aktuellen Standards und stehen den Bauvorhaben ihrer westlichen Nachbarländer in nichts mehr nach. Aus diesem Grund lassen sich ausländische Firmen und Architekten, selbst wenn sie von Bauvorhaben ihres eigenen Landes inspiriert sind, immer öfter von den modernen technologischen Lösungen polnischer Hersteller begeistern und greifen verstärkt auf deren Produkte zurück. Doch die anhaltende COVID-19-Pandemie lehrt uns, dass die bisherigen Lösungsansätze, so modern sie auch sein mögen, aktuellen Anforderungen noch nicht im vollen Umfang gerecht werden. Denn sowohl Bauherren als auch Industrie scheinen verstanden zu haben, dass die Grundlage modernen Bauens zweifelsohne eine Kombination aus Nachhaltigkeit, Nutzerkomfort und Digitalisierung ist.

„Neubauten werden zukünftig intelligenter und ökologischer sein“, betont Piotr Jasiński, Architekt und
Direktor der Designabteilung bei Cavatina Holding und verantwortlich für den Entwurf der Breslauer
Bürogebäude Carbon Tower und Diamentum Office. „Die Gesellschaft hat verstanden, dass die
Bedrohung durch Naturgewalten real ist – sei es aufgrund des Klimawandels oder aufgrund von
Pandemien. Daher werden Aspekte von Umwelt und Komfort bei der Bauplanung besonders wichtig
und sich auch in höheren Markt- und Regulierungsstandards niederschlagen. Blicken wir auf die
letzten Wochen zurück, so haben die meisten von uns den Spagat zwischen Homeoffice und
Kinderbetreuung versucht. Diese Phase hat uns gezeigt, dass wir dazu nur begrenzt in der Lage sind,
und die Notwendigkeit von zuverlässigen Informations- und Kommunikations-Systemen verdeutlicht.

„Der Bereich der Büroimmobilien ist mit einem Anteil von knapp 62 Prozent führend bei der nationalen
Zertifizierung“, fasst Rafał Schurma zusammen, Präsident des PLGBC. „Ende 2019 verfügten wir in Eigenschaften für eine wärmegedämmte Bauweise in unserem Portfolio und ist dank einer besonders
hohen Profilfestigkeit äußerst langlebig und sicher, wie alle unsere Produkte.“

Ein vorsichtiger Blick in die Zukunft

Branchenexperten erwarten in den kommenden Jahren eine Trendwende: Eine zunehmend
nachhaltige, nutzerfreundliche und moderne Konstruktionsweise wird die Bauwirtschaft prägen und
die Gewährleistung von Gesundheit und Sicherheit der Bewohner verstärkt in den Fokus rücken.
Ausgehend vom verstärkten Bewusstsein für das Zusammenspiel von Umwelt und Mensch als
merkliche Folge der Pandemie sollten Bauherren sowie Hersteller von Materialien für die
Bauwirtschaft zeitnah umdenken und sich den neuen Anforderungen anpassen – sonst laufen sie
Gefahr, den Anschluss oder gar ihre Position am Markt zu verlieren.

Polen über 11.200.000 m2 moderne Büroflächen. Der zertifizierungspflichtige Anteil machte damals
bereits 76 Prozent der Gesamtfläche aus. Das ist ein sprunghafter Anstieg um 9 Prozent im Vergleich
zum Vorjahr. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass die Zertifizierung im gewerblichen Immobiliensektor
bereits Standard ist. Darüber hinaus wird sie angesichts der Erfahrungen, die die Bevölkerung
während der Pandemie gemacht hat, eine wichtige Richtung für die Entwicklung von Industrie und
Bauwesen vorgeben.“

Die Zertifizierung von Gebäuden spielt auch für den Marktwert der Immobilie eine wichtige Rolle, denn
ein Bauvorhaben mit einem Zertifikat ist für potenzielle Mieter wesentlich attraktiver. Angesichts der
aktuellen Lage werden die Unternehmen, die es nicht schaffen, sich den Umweltgegebenheiten
anzupassen, vermutlich über kurz oder lang vom Markt verschwinden.

Zertifizierungen für Mehr- und Einfamilienhäuser gewinnen an Dynamik

Dem PLGBC-Bericht zufolge hat der Wohnungssektor seinen Anteil an der Gesamtmenge der
zertifizierten Gebäude in Polen auf über 5 Prozent erhöht. „Die Zertifizierung im Mehrfamilienhausbau
gewinnt an Dynamik und nimmt Jahr für Jahr zu“, betont Alicja Kuczera, Geschäftsführerin des
PLGBC. „Zwar lässt sich die Anzahl der Zertifizierungen noch nicht mit denen des Bürosektors
vergleichen, denn dieser ist sowohl in Polen als auch weltweit führend, doch das dynamische
Wachstum im Mehrfamilienhaussektor zeigt uns deutlich, dass dieser in Zukunft eine immer größere
Rolle spielen wird.“

Durch die Isolation während der ersten Wochen der COVID-19-Pandemie ist das Bewusstsein für das
eigene Zuhause deutlich gestiegen. Denn Wohnungen und Häuser dienen nicht mehr nur als
Rückzugs- und Erholungsorte, sondern haben in dieser Zeit zusätzlich die Funktionen von Büros,
Kindergärten und Schulen übernommen – eine absolute Herausforderung für die Funktionalität des
Eigenheims. Daher werden Bauherren bei Neubauten zukünftig verstärkt darauf achten, dass auch
diese Anforderungen und Funktionen erfüllt werden, um den Bewohnern die bestmöglichen
Lebensbedingungen zu bieten.

„Wir gehen davon aus, dass sich Bauherren immer bereitwilliger für den Bau von Niedrigenergiehäusern entscheiden, die einen attraktiveren Lebensraum garantieren als Häuser, die mit herkömmlichen Methoden erbaut wurden“, betont Bożena Ryszka von ALUPROF SA. „Unser Angebot umfasst beispielsweise MB-104 Passiv-Fenster, die sich optimal für Projekte eignen, bei denen Energieeffizienz, Komfort und die Umwelt im Fokus stehen. Dieses Produkt bietet die besten ÜBER ALUPROF SA

ALUPROF SA ist einer der führenden globalen Hersteller von Aluminiumsystemen für die Bauwirtschaft und Teil der Unternehmensgruppe Grupa Kęty SA. Das qualitativ hochwertige Sortiment umfasst Fenster-, Türen-, Fassaden-, Rolladen- und Torsysteme und bietet darüber hinaus verlässliche Brandschutz- und zertifizierte Passivhauslösungen. Eine umfangreiche logistische Infrastruktur und ein moderner Maschinenpark ermöglichen neben der eigenen Profilherstellung und Lackiererei absolute Unabhängigkeit und Flexibilität auf dem Markt. ALUPROF ist das führende und umsatzstärkste Unternehmen der Unternehmensgruppe Grupa Kęty und verzeichnet seit vielen Jahren kontinuierliches Wachstum auf Märkten weltweit.

ÜBER GRUPA KĘTY SA

Die Unternehmensgruppe Grupa Kęty SA ist das modernste und am schnellsten wachsende
Unternehmen der Aluminiumbranche in Polen. Sie besteht aus einer Holding mit 25
Tochtergesellschaften, die in Polen und international aktiv sind, zusammen rund 90.000 Tonnen
Rohaluminium pro Jahr verarbeiten und ihre Produkte in mehrere Dutzend Länder Europas und der
Welt verkaufen. Die Gruppe Kęty ist polnischer Marktführer für Aluminiumprofile, Aluminiumsysteme
und flexible Verpackungen. Zur Liste ihrer ca. 4.400 Kunden gehören internationale Konzerne, große
und mittlere Unternehmen sowie Großhandlungen und Handwerksbetriebe aus nahezu allen
Industriezweigen – von der Baubranche über die Automobilindustrie, Innenausstattung, den
Elektromaschinenbau bis hin zur Lebensmittelindustrie. Die Gruppe Kęty hat fast 5.146 erfahrene und
qualifizierte Beschäftigte. Das Unternehmen erzielt knapp 623 Millionen Euro konsolidierten Umsatz
aus dem Verkauf und exportiert 46 Prozent seiner Produkte in alle Länder Europas und einige
weltweit.

Die Grupa Kęty SA im Portrait: https://youtu.be/LsvEI_tf4bw

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