Die Geschichte des Goldes

Schiebetürbeschlag für Museumsvitrinen

Das Museum „Goldkammer“ befindet sich unterhalb einer denkmalgeschützten Villa Bild:uli maier fotodesign

Die Goldkammer Frankfurt ist ein Museum, das sich mit der Geschichte und Bedeutung von Gold beschäftigt. Bei seiner Planung und Bauausführung legten die Verantwortlichen großen Wert auf eine ansprechende Ästhetik – bis ins Detail. Aus diesem Grund entschieden sie sich dafür, in einem der wichtigsten Ausstellungsräume den Rollbeschlag b.1000 der Firma astec einzusetzen.

Im Frühjahr 2019 eröffnete in der Finanzmetropole Frankfurt ein Museum mit dem Namen „Goldkammer“. Es widmet sich ganz und gar dem Edelmetall und zeigt auf 480 Quadratmetern rund 500 Exponate aus den letzten 6000 Jahren. Träger der kunst- und kulturhistorischen Ausstellung ist die Degussa. Das Museum ist in einer denkmalgeschützten Villa untergebracht – genauer gesagt befindet es sich direkt darunter. Der Grund für diese ungewöhnliche Lage: Ursprünglich war geplant, das Museum im Haus einzurichten. Doch infolge von Denkmalschutzauflagen konnte die Ausstellung nicht in der Villa installiert werden. Die Planer mussten eine andere Lösung suchen. Sie fanden diese, indem sie unterirdische Stollen und Kammern errichteten, die durch ihre Ausgestaltung die Museumsgäste in den Bann ziehen.

Facetten von Gold

Die Besucher gelangen mit einem Aufzug in die unterirdischen Räume. Videoelemente und eine Soundinstallation vermitteln ihnen dabei den Eindruck, in einen alten Minenschacht zu fahren. Insgesamt werden sie durch sieben Kammern und Räume geführt, in denen sie unter anderem lernen, wie bereits frühe Kulturen Gold bearbeiteten, welche Bedeutung das Edelmetall als Zahlungsmittel hatte und wo Schiffe versanken, die damit auf dem Weg nach Europa waren. Begleitet wird die Entdeckungstour durch zahlreiche animierte Schautafeln und Videos, die spannende Informationen zu den Ausstellungsstücken geben. So können die Gäste beispielsweise an einer digitalen Station selbst einen Goldbarren gießen und im Anschluss daran einen echten Barren hochheben. Die Präsentation gehört zu den modernsten Europas und zieht Besucher aller Altersklassen in ihren Bann. Der sogenannte Rothschild-Saal bildet den Abschluss des Erlebnisweges und besitzt die größte Ausstellungsfläche.

Der Rothschild-Saal

Hier findet sich der Besucher in einem 8 x 8 m großen Raum wieder. Dieser ist mit einer schwarzen Metalldecke und dunklem Boden ausgestattet. Es werden Medieninhalte auf reflektierende Wände projiziert, die dem Betrachter das Gefühl verleihen, inmitten in einer großen Inszenierung zu stehen. Highlight des Saals sind die 300 Goldbarren der Rothschild-Sammlung. Sie sind Teil der weltweit größten Sammlung moderner Goldbarren und stammen aus 35 Ländern. Die australische Zweigstelle der Nathan-Mayer-Rothschildbank hat sie Anfang der 90er-Jahre zusammengetragen. Im Rothschild-Saal werden einige Barren in Nischen präsentiert, die mit roter Seide ausgekleidet sind. Vor allen Wänden sind Glas-Schiebetüren montiert. Sie weisen keinen Rahmen und keine sichtbaren Beschläge auf. Doch beim Öffnen scheinen ihre Glasscheiben über den Boden zu schweben. Möglich ist dies, weil sie auf dem Rollbeschlag b.1000 aus dem Hause astec geführt werden.

Goldbarren hinter Glas

Dieser ist so aufgebaut, dass der Betrachter die Beschlagtechnik erst auf den zweiten Blick erkennt. Als Kantenschutz dient ein U-Profil, das fest mit dem Glas verbunden ist. In der Decke halten und führen eingelassene U-Profil-Schienen die Scheibe. Der Beschlag eignet sich für Gläser von 10 bis 19 mm und ein Glasgewicht von maximal 300 Kilogramm pro Meter. Im Bereich der Goldbarren befindet sich eine Hochsicherheitsstahlkonstruktion mit Spion-Spiegelglas. Da die Goldbarren durch eine ausgeklügelte Beleuchtungstechnik angestrahlt werden, kann der Besucher sie durch das Spion-Spiegelglas sehen. Dort wo keine Lichtquelle hinter dem Glas installiert ist, bleiben die Glasscheiben für den Betrachter undurchschaubar – vielmehr: Sie reflektieren die Daten der LED-Wände, die sich hinter dem Spion-Spiegelglas befinden. Die Schiebetüren wurden von der Firma Deubl Glas Spiegel Metallbau montiert, die schon seit über 15 Jahren mit den Produkten der Firma astec arbeitet. Der Geschäftsführer Franz Deubl sagt hierzu: „Neben der ansprechenden Ästhetik war auch die äußerst einfache Verarbeitung ein wichtiger Grund, warum wir uns für den Rollbeschlag astec b.1000 entschieden haben. So können wir sicher sein, dass unsere Arbeit höchsten Anforderungen gerecht wird.“

Noch heute von Bedeutung

Und selbstverständlich hatten die Verantwortlichen bei einem solch hochwertigen Museum auch hohe Ansprüche an eine sehr gute Bauausführung, bis ins Detail. Dennoch benötigten sie für die gesamte Konzeption, Planung und Realisierung nur vier Jahre. Das Ergebnis ist ein Museum, das sich an alle richtet, die mehr über die Geschichte des Goldes erfahren möchten. Darüber hinaus führt es auch eindrucksvoll vor Augen, welch ungebrochene Bedeutung das Edelmetall heute noch als Investitionsgut, Sammelobjekt und Wertanlage hat.

astec gmbh
● Wasserscheide 11
● D-72469 Meßstetten-Tieringen
● Telefon: +49 (0)7436 92979-25
www.astec-design.de

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More

Privacy & Cookies Policy